In Hervey Bay sind wir am Mittwoch Vormittag noch den mit 950 Meter längsten Pier Australiens (oder der Welt?) entlang gelaufen, bevor wir uns weiter auf unsere Route gen Norden begaben. Da 400km bzw. 4 Std 30min Fahrt ohne Zwischendurchhighlight/Pause auf unserem Plan standen, hat Denise kurzerhand ein Solches gesucht -und natürlich gefunden: der Flying high Bird Park. Tja, Denise weiß wie man eine Jeannine glücklich macht. Als fast einzige Gäste hatten wir alle Aufmerksamkeit der freifliegenden, buntgefiederten Kleinpapageien- und Großsittiche. Die großen Papageien waren zum Glück hinter Gitter, denn wir durften schon auch den einen oder anderen Zwick von den „Kleinen“ spüren. Denise waren die geflügelten Piepser nicht ganz geheuer aber mit Respekt wurden dann einige gefüttert und durften auf Hand und Schulter landen. Und auch einen Ohrstecker hat Jeannine eingebüßt. Zack, ein gekonnter Schnabelgriff und er war weg. Tauschgeschäft mit Sonnenblumenkern leider erfolglos. Und nein, es war keine Elster😉 Hoffen wir nur, dass er den Ohrstecker ohne Probleme verdaut….(danach haben wir aus gegebenen Anlass allen Schmuck abgemacht).
So richtig losreißen konnten wir Jeannine nicht…und einen der wunderschönen Sonnensittiche mitnehmen war leider auch keine Option…Aber so ein kleiner Vogelpark unter Jeannines Obhut steht als Vision 🙂
Die nächsten Stunden fuhren wir abwechselnd durch die unendlichen Weiten der Ostküste. Anders als mancher Leser jetzt annehmen würde nicht durch rote Wüste sondern Wiesen und Wälder in allen Grünschattierungen. Da dieser Sommer auch wieder recht feucht war, sehen wir kaum Trockenheit. Tatsächlich soll jetzt erst der März ungewöhnlich warm sein – wir schwitzen ordentlich unter den 30+ Grad seit Tagen.
Während der Fahrt galt es Alternativen zu unserem vorgebuchten Whitsunday Island Trip zu suchen und zu buchen. Der ursprünglich angedachte Wasserflugzeug Trip inklusive Schnorcheln, SUP und Whitehaven Beach wurde aufgrund von Wartungsarbeiten abgesagt 🙁 Dank schwacher Netzabdeckung und der Laid-Back Mentalität der Australier ein etwas nervenaufreibendes Unterfangen. Stand heute (einen Tag davor) haben wir immernoch keine schriftliche Bestätigung des neuen Trips.
Wieder mal pünktlich zu Dämmerung rollten wir in unser Zwischenstopp Rockhampton ein – der Rinderhauptstadt Australiens mit schöner Altstadt. Und wie es sich gehört, gönnten wir uns ein gutes Steak im örtlichen Pub.























liebe zwei urlauber, ich folge euren berichten, finde die fotos so farbenfroh, wünsche weitere so schöne erlebnisse und sende dir, jeannine und dir, denise einen herzlichen gruß von oma christa