Ausgerechnet als wir entschieden, viel Geld für ein Uber zu sparen und stattdessen einen großen Teil der Strecke mit der günstigeren Fähraltermative zum WoMo-Vermieter bestreiten wollten, hat der Himmel über Manly so doll geweint (weil wir gingen), dass wir ziemlich durchnässt bei der Fähre ankamen. Und weil es sonst nur halb so spaßig gewesen wäre, ist Jeannines mittlerweile durchgeweichte Papiertüte natürlich genau auf dieser kleinen Zugangsbrücke zur Fähre gerissen und sorgte dort (nach einem peinlichen Moment) bei uns für viel Gelächter.
Und auch die Wellen meinten es bei unserer letzten Überfahrt ganz besonders gut mit uns濫
Wir waren echt dankbar, dass die anderen Tage so tolles Wetter für unsere Ausflüge war.
Die Camperübernahme war zwar regnerisch feucht, aber ging fix. Nach kurzem vertrautmachen mit dem Fahrersitz auf der rechten Seite und den anderen technischen Gegebenheiten des fast nagelneuen Mercedes Sprinter, hat Jeannine den Motor gestartet.
DER Beginn des Roadtrips!
Im perfekten Teamwork (Denise the brain, Jeannine am Steuer), haben wir den Sydney-Innenstadtverkehr bald hinter uns gelassen.
Auf unserer Fahrt blieben wir unserer Leidenschaft treu: laut mitsingen zu lauter Lieblingsmusik im Auto. Beste Therapie ever!
Mit Zwischenstopp zum Einkauf unserer Selbstversorger-Grundausstattung, kamen wir pünktlich zum malerischen Sonnenuntergang in Nelson Bay an. Nachdem es fast den ganzen Tag geregnet hatte, konnten wir den Anblick der sich uns dann dort am Strand bot, mal wieder kaum fassen.
Und ähnlich ging es auch weiter, als wir den Campingplatz näher inspizierten: selbst Denise sagt, dass es einer der besten Plätze ist, den sie jeh gesehen hat. Die Messlatte wurde somit recht hoch gehangen, aber wir sind uns bewusst, dass wir diesen Standard nicht erwarten dürfen.
Das letzte Tageslicht haben wir zur Zubereitung unseres Abendessen am eigenen Gas-Barbequegrill genutzt und bei Kerzenlicht und Weinchen draussen genossen. Nachdem wir schon eine „hübsche“ Zikade vom eindringen in unseren Wohnraum abhalten mussten, haben wir uns danach nach Innen verzogen (Türen alle zu, Licht an) und uns für die nächsten 17 Tage komplett häuslich eingerichtet. Ihr könnt euch denken wie knapp der Stauraum für zwei Mädels ist
Nicht unerwähnt bleiben darf unsere kleine Hausspinne. Sie war etwas überrascht als wir ihr ihren Platz streitig machen wollten. Da wir vermuten das sie auch weiblich ist, nicht giftig oder gefährlich scheint, darf sie erstmal mit uns mitreisen. Wenn sie frech oder aufdringlich wird, werden wir uns etwas anderes für sie überlegen müssen






























Schreibe einen Kommentar